… hatte vollkommen recht: Es ist nicht sinnvoll, die Realität im Blog mit Spaßgeschichten zu verwaschen, zumal es ja noch genug über das Campingplatzleben zu schreiben gibt. Also flogen die Feuersteins und der andere Scheiß raus. Danke für die Mitwirkung, Freund!
Was hatten wir in der letzten Zeit alles für Vorkommnisse…?
Zunächst war das Auto der Frau Sue 3 Tage lang durch eine andere Mieterin zugeparkt, die auf der Zufahrt der Terrasse parkte. Als sie dann von Frau Sue aufgefordert wurde, den Weg frei zu geben, gab es einen riesigen Krach da oben. Ich hörte das Geschrei schon auf halbem Weg. Sogar der arbeitslose Dorfrapper 50 Percent war als Möchtegern-Bodyguard dabei. Wenn zwischen den Ohren nichts ist, woran sich Logik festhalten könnte, dann probiert man es eben mit Frechheit, sich sein vermeintliches Recht zu erzwingen. So riefen sie die Polizei, deren Ankunft wir allerdings nicht abwarteten, zumal Frau Bertl ihren Toyota Klitoris dann doch schnell noch weg fuhr. Frau Blocksburg dachte laut „das musst du nicht, das musst du nicht!“ und erklärte dann Frau Sue, dass sie auf dem Weg am Ende der Sackgasse nicht parken dürfe. Dass Frau Bertl sogar ganz vorne die gesamte Terrasse durch das Parken auf dem Weg blockiert hatte, war ihr wohl nicht aufgefallen. Ist die echt so blöd? Natürlich muss sie weg fahren! Keine Ahnung von unseren Gesetzen, aber am lautesten schreien.
Natürlich kam bis jetzt kein Anhörungsbogen der Polizei. Frau Sue und mir war ja auch nichts vorzuwerfen, was Frau Blocksburg nicht ebenso getan hätte. Frau Sue brauchte sich die Nötigung jedenfalls nicht gefallen zu lassen. Wenn die Polizei überhaupt da war, hat sie das sicher auch genau so erklärt und ist wieder abgerückt. Bei unserer Rückkehr war Friedhofsstille eingekehrt.
Die große Dusche für Menschen mit Behinderungen wurde verschlossen und Berechtigte brauchen plötzlich einen Behindertenausweis. Natürlich gehen die Schlüsselinhaber nach wie vor da rein, während ich mit meiner Adipositas und Frau Sue mit ihrem fast steifen Knie, für das Herrn Spechts Hund verantwortlich ist, uns in die engen Duschen quetschen sollen. Ungleichbehandlung halt, wie immer.
Die Waschmaschine wurde manipuliert, indem man die Verschlusskappe der Laugenpumpe entfernte. Angeblich war die Maschine defekt, so behauptete es ein auf der Maschine angebrachtes Schild. Herr Specht erklärte, dass ein Ersatzteil bestellt worden, aber noch nicht angekommen sei. Am nächsten Tag war die Maschine wieder „repariert“. Mit dem alten Verschlussdeckel und der alten Dichtung… Wieder so ein Streich des Herrn Specht…
Meine Pakete wurden einmal durch Frau Bertl zurückgeschickt, dies hier wäre keine Postadresse, behauptete sie. Das sieht die Post allerdings anders, denn es gibt einen Briefkasten und eine Adresse, damit ist es eine Postadresse. Ich weiß das zufällig, denn ich hatte schon öfters Postadressen an meinen Standorten, indem ich einen Briefkasten aufhängte. Natürlich hatte ich mich vorher bei der Post informiert und stellte keine bertlisanten Vermutungen an, die nicht der Realität entsprechen. Vielleicht sollte man den Briefkasten einfach ausschäumen, damit nicht versehentlich jemand denkt, dass das hier eine Postadresse wäre und etwas hinein wirft…
Ach ja, es werden Briefe von dieser Nicht-Postadresse aus verschickt und andere Pächter hier auf dem Platz erhalten nach wie vor Sendungen – auch Frau Bertl! Nicht zuletzt hatte Frau Bertl selber auch schon oft Scheißdreck hier her bestellt, ich hatte ihr sogar schon 3 Pakete von der Postfiliale mitgebracht. So sieht der Dank aus…
Fortsetzung folgt… – leider ziemlich sicher…
Ich war auf diesem Campingplatz fand es da sehr schön. Der Platz ist seit Jahren nicht mehr vom Besitzer geführt worden aus Altersgründen. Jetzt haben einige Dauercamper sich zusammen geschlossen und fangen in Eigeninitiative an den Platz auf Vordermann zu bringen, natürlich geht das nicht von heute auf morgen. ich finde es schade das sich einige im Internet darüber lustig machen . Warum die ganze Kraft verschwenden für solchen Mist statt sich der Gemeinschaft anzuschließen und zu helfen das wäre sinnvoller gewesen.
Man war immer sehr hilfsbereit, als die Dauercamper noch nicht bereit waren hilfsbereit zu sein! Da haben nur wenige etwas getan. Dass ich was tat, darüber wurde aber hinweggelacht oder als nicht getan abgetan.
Zudem war keine Hilfe gewünscht ind obendrein wurde man aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.
Der aufmerksame Leser würde dies erkennen.
Insofern …
Man braucht gar nicht so viel Kraft, und dies viel Beachtete als Mist abtun, ja gut, aber dennoch wert genug, dass auch Klara ihren Honig, äh Senf, beisteuert.
Insofern …
Klara, Du warst in Eberborn? Und fandest es sehr schön?
ja erstaunlich aber wahr es gab da echt ein paar dumme Menschen die ihre Margarine überall herum schmieren müssen und ihre voll geschiessenen Hosen im Abwaschbecken versuchen zu säubern
Ich habe dir mal ausführlich geantwortet: Wieso nicht mithelfen…?
Klara,
was ist denn jetzt?
Kommt da gar nix mehr?
Hast Du Deinen ganzen Honig schon verschleudert?
Oder kommste mit der Realität nicht klar?
Warum kann man nicht in Frieden leben?
Weil es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!
Ohne Scheiß, das hat viele Gründe!
Da geht es um Glauben, um Macht, um Besitzansprüche, dumme Menschen…
Ich stellte hier auch schon die Frage, wozu Kriege da sind!
Ganz genau! Warum können die die anderen Menschen nicht einfach auch in Frieden leben lassen…?
Dass die das so auch noch für richtig halten… – die müssen in schlimmsten Verhältnissen aufgewachsen sein…! 😢
Nikos,
Du wirst es nicht glauben! Da hat sich Frau Bertl doch tatsächlich scheinbar in Ruhe hingesetzt, und dabei kam sie, so erstaunlich wie offensichtlich, zu dem Ergebnis, dass es hier doch eine Postadresse gibt.
Heute kam ein Paket für einen Mitläufer. Äh, pardon, Mitcamper heißt das.
Das wurde nicht zurückgeschickt!
Es tut sich ja doch mal was hier!
Ich hatte das Paket angenommen und auf den Tisch gelegt, statt es zurück gehen zu lassen. Denn im Gegensatz zu manch anderen Menschen hier bin ich kein Arschloch, auch wenn ein paar Leutchen das anders empfinden wollen.
Früher gab es im Waschhaus ein Körbchen für Post an die Gäste. Aber das komplette Regal verschwand eines Tages mitsamt dem Körbchen. Früher wusste man also, dass das hier eine Postadresse ist und Gäste durchaus Post bekommen können und wollen. Wusste Frau Bertl natürlich auch, sie hatte ja auch schon Pakete hier her geordert. Aber es gelten halt immer und immer wieder andere Regeln für verschiedene Menschen hier.
Ich kämpfe für die Gleichheit.